E-Wurf 6. Dezember 2013

09.02.2014

Wir ahnten es diese Woche noch nicht, doch es sollte die letzte sein, die wir als 10-er Jungmannschaft verbringen sollten. Doch zuerst einmal zurück zum Anfang dieser Woche: Wir erlebten allerlei neues,  unter anderem bekamen wir das erste Mal ein Zvieri mit Brot und Äpfeln - da kamen unsere scharfen Beisserchen so richtig zum Einsatz. Eine extra Portion Futter ist natürlich immer willkommen.

Das grosse Highlight dieser Woche war sicher unser erster Welpenspielgruppen-Besuch. Jeder von uns wurde mit einem Halsband, Leine und Cervelat-Stückli ausgestattet und einem Hundeführer zugeteilt. So liefen wir an der Leine, übten den Abruf und das Lösen der Leine. Unter uns gesagt, die Cervelat und das Spiel mit den anderen Welpen machte natürlich am meisten Spass.

Das Wetter wusste nicht so recht, was es eigentlich wollte: mal war es neblig, dann schien die Sonne wieder oder es regnete. Uns macht das nix aus, denn ab und zu dreckig zu sein gehört doch einfach dazu. Unser Leben als lebendige allesfressende Staubsauger haben wir weiter verfeinert, weswegen uns einige Spielzeuge weggenommen wurden - übrigens, Moos lässt sich prima anknabbern...

Am Wochenende kam dann der grosse Tag: Der erste von uns wurde von seiner neuen Familie abgeholt. Unsere Menschen-Freunde waren etwas betrübt und traurig, doch wir merkten nicht viel davon - noch sind wir einfach zu viele. Eine kleine Ablenkung lieferte dann noch der Besuch von Banjo of Three Castaneas.

In den nächsten Tagen zieht jeder von uns in sein neues zu Hause ein und beginnt somit sein Hunde-Dasein bei seinen neuen Besitzern. Unsere Schwester Ebony darf bei Dixie und Familie Steiner bleiben.

Die ersten 9 Wochen verbringen wir bei unserer Hundemama und der Züchter-Familie. Hier werden uns wichtige Dinge mit auf den Weg gegeben: Der Kontakt zu Mensch und Tier, Wachsen & Fressen, Erziehung durch die Hundemama, Geräusche, Erlebnisse wie Ohrenpflege, Leinen laufen und vieles mehr.

Dann beginnt ein neuer Abschnitt unseres Lebens: Wir ziehen in unser neues zu Hause ein. Hier müssen wir lernen, wie wir uns in der neuen Umgebung zu verhalten haben. Dazu kommen Erziehung, Alltägliche Erlebnisse, Hundesport, Verhalten in der Gesellschaft von Mensch & Tier, ...

In diesem Sinne wünschen wir unserem E-Wurf alles Gute für ihren weiteren Lebensabschnitt und wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Familie Steiner mit Dixie und Ebony

02.02.2014

Unser neuer Freund, die Katze Timon, besucht uns nun immer öfters und zeigt uns das wahre Ich einer Katze: Mit hocherhobenem Schwanz stolziert er durch UNSER Gehege und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen – ob wohl alle Katzen so nett sind?!
Am liebsten beschäftigen wir uns momentan mit dem Fangenspielen: Einer von uns schnappt sich einen Gegenstand und die anderen rennen hinterher; dabei geht es drunter und drüber über jedes im Hindernis, das im Wege steht.
Ein weiteres Mal sind wir mit dem Auto gefahren und machten unseren Ausflug an einem fremden Ort. Anfangs waren wir etwas verunsichert, doch dann haben wir es genossen!Am Ende der Woche stand dann unser erster Arztbesuch auf dem Programm. Dabei wurden wir klinisch untersucht, geimpft und gechipt.
Man(n) zeigte sich von der tapferen Seite – die meisten jedenfalls… Die Tierärztin war aber besonders nett, so dass wir den ganzen Schreck schnell bei einem ausgiebigen Schläfchen vergassen.Am Wochenende bekamen wir dann noch grossen Besuch von unserem Verwandten, Bodo of Three Castaneas. Er war ganz lieb zu uns und verhielt sich cool gegenüber unseren Annäherungsversuchen. Gut zu wissen, dass es da draussen noch andere Hunde als Mama gibt.
Ganz neu war für uns auch dieses rollende Ding (=Kinderwagen), das laut scheppernd durch unseren Spielplatz geschoben wurde.  
Den Sonntag verbrachten wir dann mehrheitlich drinnen – auf diesen Schneematsch könnten wir gut verzichten.

26.01.2014

Zu Beginn dieser Woche meinte es das Wetter mit uns nicht so gut– uns machte das aber kaum etwas aus, denn auch drinnen haben wir es gemütlich und können uns austoben. Es gab auch wieder neuen Schnee, den wir gleich angeknabbert haben – aber scheinbar soll das ja in zu grossen Mengen nicht so gesund sein…
Ende der Woche erlebten wir ein wahres Highlight: 10 Kindergarten-Schüler kamen uns besuchen. Man kann wohl mit gutem Gewissen sagen, dass beide Seiten ihren Heidenspass hatten! Wir waren ganz erstaunt, dass es auch noch andere gibt, die so laut sein können wie wir manchmal… Die vielen Streicheleinheiten und die ganze Aufregung verarbeiteten wir dann bei einem langen Schläfchen.Wir haben zudem ganz viele neue Geräusche kennen gelernt – ein kräftiges Niesen, Hubschrauber, Feuerwerk, Hupen, Klavier-Töne, …
Ach übrigens, Autofahren können wir nun auch.
Mit unserer lieben Hunde-Mama verstehen wir uns bestens, denn immer öfter fordert sie uns zum Spiel auf und erkundet mit uns die Welt. Ansonsten sind wir zu lebenden Staubsaugern mutiert – das Futter schlürfen wir nur so in uns rein; am liebsten hätten wir danach noch einen Nachschlag.

19.01.2014

Diese Woche kamen wir zum ersten Mal mit diesem kalten weissen Zeug's in Berührung - muss das wirklich so kalt sein? Nach anfänglichem Misstrauen haben wir aber rasch Freude daran gefunden, im Schnee herum zu hüpfen. Danach noch eine Massage mit dem Handtuch und zurück in die warme Stube. Drinnen lassen wir es dann noch mal so richtig krachen; bevor wir dann in einen ruhigen Schlag verfallen und bereits von der nächsten Mahlzeit träumen.
Zum Ende dieser Woche wurden wir noch einmal neu "eingekleidet". Der eine oder andere war von seinem neuen Halsband nicht gerade erfreut. Mittlerweile stören sie uns nicht mehr und wir tragen sie stolz zur Schau.
Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird von uns angeknabbert, herumgetragen oder versteckt - aber am liebsten mögen wir Zehen. Kaum vorstellbar aber wahr: Fast jeden Tag kriegen wir andere Zehen vor die Nase - welch ein Genuss!

12.01.2014

Wir können es noch gar nicht so recht glauben: Jeder von uns bekommt nun seine eigene Schale voll Futter! Aber die Mengen sind "viieell" zu klein bemessen; daher noch rasch beim Nachbarn mitschlecken. Ein voller Magen und die Sonne auf dem Rücken - was für ein Hundeleben.
Unser Spielplatz wurde noch einmal um ein ganzes Stück erweitert, so dass wir jetzt auch nach draussen dürfen. Daher lernen wir nun auch verschiedenste Wetterlagen kennen - wer hat eigentlich den Nebel erfunden?
Unsere Mama mag es leider nicht mehr so, wenn wir bei ihr Saugen - das mag wohl an unseren Zähnen liegen. Aber sie spielt nun mit uns und weist uns auch schon mal in die Schranken. Alles was irgendwie erreichbar ist, wird von uns genauestens inspiziert: Gras, Spielzeug, Mama's Rute, Zehen, Holz, ... Was das wohl für Dinger sind, die immer mal wieder über uns hinweg fliegen? Die Welt um uns herum ist richtig spannend und lockt uns täglich zu neuen Abenteuern!

05.01.2014

Gesund und munter sind auch wir ins Jahr 2014 gestartet. Das Feuerwerk haben wir mit einem müden Lächeln quittiert und uns wichtigeren Dingen zugewendet. Unsere Beine bewegen sich mittlerweile so, wie wir es gerne hätten - meistens jedenfalls...
Die eine oder andere spannende Sache haben wir nun schon kennen gelernt - letztens beispielsweise war da ein langbeiniges haariges etwas in unserer Spielwiese; ob das wohl eine Katze war? Zudem schauen immer mal wieder neue Leute bei uns vorbei, die sich riesig freuen, wenn sie uns ihre Finger zum Knabbern hinstrecken dürfen - uns soll es recht sein. Dem Krach aus der Werkstatt zu schliessen und dem geschäftigen Treiben um uns herum, scheint sich unser Spielplatz bald zu vergrössern. Mal schauen, wer von uns seinen Mut als erster unter Beweis stellen wird.

29.12.2013

Stellt euch einmal vor, was wir diese Woche alles erlebt haben: Kaum haben wir das Licht der Welt erblickt, standen schon fremde Personen vor unserer Wurfkiste. Wie wir vernommen haben, sind das unsere zukünftigen Besitzer. Wir können uns noch gar nicht so recht entscheiden, zu wem wir denn gerne möchten.....
Am Ende dieser Woche sind wir das erste Mal umgezogen - nun haben wir nebst unserer Wurfkiste einen riesen Spielplatz bekommen. Noch sind wir etwas schüchtern und bleiben am liebsten zusammen - doch so langsam gefällt es uns richtig gut, alles anzuknabbern und abzulecken. Nebst Mama's Milch gibt es doch nichts schöneres als das Ohr des Bruders / der Schwester zu beknabbern.
Da uns nun aber die ersten Zähne zu wachsen beginnen, haben wir am Wochenende den ersten Futterbrei gefressen - wie gut es sich doch mit einem vollen Bauch schlafen lässt.

21.12.2013

Zum ersten Mal in unserem Leben sahen wir an diesem Morgen die Sonne in unsere Wurfkiste scheinen - mit ungefähr 14 Tagen öffnen sich unsere Augen und Ohren, so dass wir mit weiteren Sinnen ausgerüstet werden und unsere Umgebung ganz neu erleben können. An diesem Morgen wurden wir zudem das erste Mal entwurmt - unter uns gesagt, Mama's Milch schmeckt bei weitem besser. Zudem wurden uns die Krallen geschnitten, damit wir unserer Hunde-Mama nicht wehtun. Nachmittags hatten wir einen Heidenspass - wir durften zum ersten Mal Welpenmilch läppeln. Das ist gar nicht so einfach, aber zum Glück hat uns Mama zum Schluss alle wieder sauber geleckt.

15.12.2013

Nun sind wir bereits etwas mehr als eine Woche alt und können von uns sagen, dass es uns wunderbar geht. Ständig sind wir umgeben von der Wärme unserer Hunde-Mama und wenn uns der Magen knurrt, steht sie uns als Milchbar zur Verfügung. Meist sind wir ganz lieb und schlafen ruhig vor uns hin. Aber wenn wir hungrig sind oder uns "verirrt" haben, können wir uns lautstark bemerkbar machen. Wir sehen und hören noch nichts, aber einige tapsige Vorwärtsbewegungen und miteinander kuscheln schaffen wir schon.

Iris & Urs Steiner
Gupfenriedweg 3
CH-6416 Steinerberg


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